Warum Monitorkalibrierung?

Unterschied vom Monitor zum Druck:

Hatten Sie schon mal unser fertiges Druckprodukt in der Hand und dachten: „Am Monitor sah die Farbe aber ganz anders aus!“? Oft hört man, dass die Farbdarstellung aus zwei Grundsätzlich unterschiedlichen Technologien bestehen, aber wie Verhält sich das in der Praxis? Ganz einfach: Alle Monitore arbeiten im RGB-Farbraum, aber gedruckt wird ausschließlich im CMYK-Modus, daher kann nur annährend simuliert werden wie sich die Farben später im Druck verhalten.

Kalibrierung am Monitor

Kalibrierung am Monitor

Wie wird kalibriert:

Sollte man sich nun für eine Kalibrierung des eigenen Monitors entscheiden, müssen einige Punkte beachtet werden. Zuerst müssen die Farbeigenschaften des Monitors erfasst werden. Der Monitor sollte einen festen Arbeitsplatz haben und sich wenn möglich immer im gleichen Umgebungslicht (empfohlen sind 6500 Kelvin) befinden. Um genaue Profile zu erhalten, sollte man auf die Ausmessung mit der Hand verzichten und sich spezieller Messmethoden bedienen, die mittels einer Software Leuchtkraftverluste und Farbstiche regulieren.

Kalibrierungssoftwar

Kalibrierungssoftware

In 4 Schritten fertig:

Im Grunde kann man sich an 4 Punkten festhalten, die zur Kalibrierung führen mittels einer speziellen Software. Als erstes sollte die Monitoreinstellung auf ihren Auslieferungszustand zurück gesetzt werden. Für den zweiten Schritt wird die Farbtemperatur (6500 Kelvin), dieser ist für den Wärmeeindruck zuständig und der Gammawert (2,2), dieser ist für die Helligkeit zuständig, eingestellt werden. Als drittes wird das entsprechende Gerät (Kolorimeter) auf die Bildschirmoberfläche angebracht und mittels der Software werden die Werte ermittelt und über ein USB-Kabel weitergeleitet. Anschließend wird von der Kalibrierungssoftware die Differenzen der gemessenen Farbtöne ermittelt und als ein ICC-Profil abgespeichert. Mit Adobe Photoshop kann jetzt eineautomatische Korrektur folgen.

Keine vollständige Sicherheit:

Auch unser Digitalproof bietet an dieser Stelle keine vollkommene Sicherheit, da hier nicht auf dem Originalpapier im Offset- oder Digitaldruck vorab produziert wird sondern eine annährende Simulation statt findet. Auf dem Proof kann der Kunde vor allem Rechtschreibung, Stand, Falz und Satz überprüfen. Am meisten überzeugen in diesem Fall, Erfahrungen mit CMYK Werten und die Vorschau am kalibrierten Monitor mit richtigem Umgebungslicht.


 
 

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