Was sind Sonderfarben?

Häufige Kundenfrage:

Jeden Tag bearbeiten wir ihre Anfragen von Aufklebern bis Visitenkarten. Und doch stoßen auch wir manchmal an unsere Grenzen, wenn es sich um Angebote wie zum Beispiel Visitenkarten mit Sonderfarben handelt. Das industrielle Druckverfahren Offsetdruck, ist nicht allein auf die Druckfarben Cyan, Magenta, Yellow und Schwarz beschränkt. Es gibt eine große Auswahl weiterer Druckfarben, die zusätzlich oder anstelle der Prozessdruckfarben verdruckt werden können. Zur begrifflichen Abgrenzung werde sie als Sonderfarben, Schmuckfarben oder Spotfarben bezeichnet, gelegentlich auch etwas missverständlich als Vollton- oder Echtfarbe. Leider kann DISCOUNTDRUCK bis jetzt noch keine Angebote dazu erstellen, doch arbeiten wir täglich an der Optimierung von unseren Produkten.

Das HKS-System:

Das HKS-System wurde von den Druckfarbenherstellern Hostmann-Steinberg und K+E sowie dem Künstlerfarbenhersteller Schmincke entwickelt. Diese Druckfarben können fertig gekauft, aber auch in der Druckerei nach den im Farbfächer angegebenen Rezept aus den HKS-Grundfarben ermischt werden.
Es gibt vier HKS-Reihen: K für den Offsetdruck auf gestrichenen Papier („Kunstdruck“), N für den Offsetdruck auf Naturpapieren, E für den Endlosdruck und Z für Zeitungsdruck.

Das Pantone-System:

Das Farbsystem des US-amerikanischen Unternehmens Pantone ist erheblich umfangreicher als das HKS-System. Es basiert auf 14 Grundfarben und umfasst inzwischen mehr als 1000 Farben. Die Kennzeichnung von Farben mit HKS- oder Pantone-Farbnummern ist nur sinnvoll, wenn mit genau diesen Farben gedruckt werden soll. Die Systeme sind weder untereinander noch mit einer CMYK-Farbkennzeichnung kompatibel. Die „Übersetzung“ von einem System in ein anderes ist zwar durch visuellen Vergleich von Farbmustern oder mithilfe von Tabellen oder Programmen möglich, dass Ergebnis ist aber bestenfalls eine ähnliche, niemals eine genaue Farbwiedergabe.
Quelle: “Informationen verbreiten” Verlag Beruf und Schule


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Was ist 3D-Druck

Über Papier hinaus:

Unser Angebot bei DISCOUNTDRUCK ist wirklich umfangreich von Aufklebern, Briefbogen, Flyern, Kalendern, Mappen, Postkarten über Visitenkarten ist alles dabei und noch viel mehr. Doch stoßen auch wir an unsere Grenzen wenn es um anderweitig bedruckte Sachen als Papier geht. Dafür hat die britische Firma D-Shape den größten 3D-Drucker auf der Welt entwickelt, der hausgroße Objekte am Stück drucken kann. Somit werden Produktideen ganz schnell real und konzipierte Projekte anfassbar. Statt Tinte kommt also Sand, Mineralstaub und Kies aus den Düsen des Druckgeräts. Einsatzgebiete sind mit unter Bereiche in der Architektur, an Hochschulen, für Funktionsprüfung und Konzeptmodelle um nur einige zu nennen.

Druckverfahren:

Der Chef der britischen Firma D-Shape, bekannt als Enrico Dini erklärt: “Das Gerät besteht aus einem Aluminiumgerüst, das vor Ort aufgebaut wird und über das ein Druckkopf mit 300 kleinen Rüsseln in jede Richtung geführt werden kann. Schrittweise trägt der Drucker fünf bis zehn Millimeter dicke Schichten aus Sand, Mineralstaub oder Kies auf und verfestigt sie mit einem anorganischen Bindemittel. Für eine Schicht von 30 Quadratmetern benötigt das Gerät etwa zwei Minuten. Nach einer Aushärtungszeit von einem Tag ist das Material ähnlich fest wie Sandstein oder Marmor. Bindemittel ist zwar teurer als Zement, aber da das Verfahren weitgehend ohne Handarbeit auskommt, kann man 30 bis 50 Prozent preiswerter als konventionelles Bauen, meint Dini.


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