Adobe zukünftig nur noch im Abo: aus Creative Suite wird Creative Cloud

Der Nachfolger der Adobe Creative Suite 6 wird ab dem  17. Juni nur noch in der Cloud-Abo erhältlich sein. Auf der Adobe MAX hat der Software-Riese gestern seine Creative Tools und Dienste runderneuert. Gleich vorneweg die schlechte Nachricht für Liebhaber der Kaufversion – die Neuerungen wird es nur im Abo-Modell Creative Cloud geben. Daher auch das Kürzel hinter allen neuen Produkten: CC

Auf der gestrigen Keynote zum Start der Kreativ-Konferenz Adobe MAX hat Adobe seine Produkte und Dienste runderneuert. Mit dem Kürzel „CC“ sind 15 neue Desktop-Programme angekündigt worden, verfügbar ab dem 17. Juni.

Was sich mit der Einführung der Creative Cloud im letzten Jahr angedeutet hat, findet mit der neuen Generation der Adobe CC schneller statt, als man vielleicht erwartet hat: Die klassische Kaufversion hat ausgedient und läuft mit der CS 6 aus – hier gibt es keinen Nachfolger (Updates werden aber weiter bei Bedarf zur Verfügung gestellt). Alle Neuerungen sind nur im Abo-Modell der Creative Cloud verfügbar.

Schaut man sich aber an, was Adobe innerhalb eines Jahres an der Creative Cloud verbessert hat und wie der Datendienst zum zentralen Dreh- und Angelpunkt avanciert ist, so überrascht dies nicht. Neben – durchaus vielversprechenden – Neuerungen in den einzelnen Programmen wurde besonders an den Cloud-Features gearbeitet und die Funktionalität massiv erweitert. Die gesamte Produktfamilie baut zukünftig auf den Cloud-Diensten auf und ist eng in die Programme integriert.

Alle Dokumente in die Cloud

War der Synchronisationsdienst für Daten in der Creative Cloud – hier werden 20 GB Speicher zur Verfügung gestellt – bisher nur für Teamzugänge sinnvoll zu gebrauchen, so ändert sich dies in der neuen Version. Mit einer neuen nativen Synchronisations-App wird echtes Teamwork und die Freigabe von Ordnern an andere Creative Cloud-Nutzer nun sinnvoll umgesetzt. Im Gegensatz zu anderen Diensten wie dropbox & Co. bringt der Abbleich noch einige Adobe-spezifische Vorteile mit sich: Von allen in der Cloud gespeicherten Adobe Dokumenten kann im Web oder auf der ebenfalls erscheinenden iOS-App eine hochauflösende Vorschau angezeigt werden. Dabei handelt es sich nicht nur um ein einfaches Vorschaubild der Datei, es lassen sich eine Vielzahl zusätzlicher Metadaten und Informationen wie verwendete Schriften, Farben, Bilder etc. abrufen. Zudem lassen sich bei Illustrator- und Photoshop-Dokumenten auch einzelne Ebenen ein- und ausblenden. Auch eine Versionierung der Daten ist enthalten, zu denen auch entsprechende Vorschaubilder zu Verfügung stehen.

adobe2Quelle: www.max.adobe.com

Voreinstellungen zentral ablegen

Neben den Dokumenten lassen sich nun auch alle Voreinstellungen der Adobe-Programme in der Cloud ablegen. Arbeitsumgebungen, Exporteinstellungen, Werkzeugspitzen und andere Vorlagen sind nun über die Creative Cloud zugänglich und lassen den User im Falle einer Neuinstallation die gewohnte Arbeitsumgebung mit einem Klick wiederherstellen. Auch Schriften und Farbvorlagen synchronisieren sich über den Dienst.

Gestalten in der Community

Nicht nur die Cloud selbst spielt fortan eine große Rolle bei Adobe – auch der Community-Gedanke wird eng in die Programmwelt einbezogen. Soziales Sharing der Kreativprozesse ist direkt aus den Programmen möglich, besonders auf der Kreativ-Plattfom behance.net mit seinen mehr als 1 Millionen Mitgliedern. Feedback von anderen Kreativen wird direkt in der Creative Cloud Desktop-App angezeigt.

Web-Fonts für den Desktop

Mit TypeKit standen Creative Cloud Abonnenten bisher eine Vielzahl von kostenlosen Web-Fonts für die Gestaltungsprozesse zur Verfügung. Mit der neuen Version stehen diese Schriften zukünftig auch als Desktop-Schriften bereit und lassen sich direkt aus der Cloud installieren. 175 Schriftenfamilien stehen mit TypeKit als Desktop-Variante zur Verfügung.

Mighty und Napoleon als innovative Hardware

Getauft auf den Namen „Mighty“ und „Napoleon“ wurde ein digitaler Stift und ein Lineal für Tablets bzw. Touchscreens vorgestellt, die dank Bluetooth mit den Geräten kommunizieren und eng mit dem jeweiligen Creative Cloud-Zugang gekoppelt sind. So erlaubt der Stift auch übergreifend über mehrer Geräte mit denselben Vorsteinstellungen das Scribbeln und Zeichnen auf den Bildschirmen – erstellte Zeichnungen lassen sich geräteübergreifend kopieren etc. . Ein digitales Lineal ermöglicht besonders bei Konstruktionszeichnungen ein innovatives Arbeiten – die Konzepte konnten bei der Demonstration durchaus überzeugen – Preise und Verfügbarkeit wurden hier jedoch noch nicht genannt.

mighty

Zum Thema Preise wurden aber anlässlich der Adobe MAX besondere Angebote für CS6 und Nutzer der Vorversionen angekündigt. CS 6 Käufer erhalten den Creative Cloud Zugang im ersten Jahr für knapp 25 Euro pro Monat, Besitzer früherer Versionen (bis CS 3) können für rund 36 Euro monatlich ein Abonnement abschließen.



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3D-Druck – Die neue Revolution?

Derzeit sieht es so aus, als könne 3D-Druck die Produktionstechnologie des 21. Jahrhunderts werden. Eine im Auftrag des IT-Branchenverbands Bitkom durchgeführte repräsentative Umfrage hat ergeben, dass 81 Prozent aller ITK-Unternehmen damit rechnen, dass 3D-Drucker bestimmte Wirtschaftszweige nachhaltig beeinflussen werden (vgl. Gutenberg Blog: 3D-Drucker – die Zukunft?). Es ist eine relativ neue Technologie. Experten gehen davon aus, dass sie im Laufe der nächsten Jahre noch erheblich weiterentwickelt und dadurch besser, günstiger und vielfältiger einsetzbar wird. Zukunftsvisionen reichen vom kleinen dreidimensionalen Drucker auf dem Schreibtisch bis hin zu Anlagen, die ein ganzes Haus „drucken“ können.

Die 3D-Technologie ist aus mehreren Gründen so vielversprechend:

  1. Der 3D-Druck macht die individuelle Produktion bezahlbar. Der menschliche Individualismus und der Wunsch, einmalig zu sein, nehmen zu. Menschen wollen ihre Individualität durch die Dinge zeigen, die sie benutzen oder tragen. Der 3D-Druck bietet die Möglichkeit, individualisierte Produkte fast so günstig herzustellen wie in der traditionellen Massenfertigung.
  2. Der Bedarf an Kreativität und Produktentwicklung wächst. In einer sich immer rascher verändernden Welt muss auch die Produktentwicklung schneller werden. Mit 3D-Druck können Ideen leichter ausprobiert werden, indem man Prototypen druckt und testet, bevor der nächste Entwicklungsschritt folgt.
  3. Die 3D-Technologie ermöglicht eine Just-in-Time-Produktion, die Ressourcen schont. In Anbetracht einer wachsenden Bedeutung von Nachhaltigkeit kann das nur positiv sein.
  4. Die Einsatzmöglichkeiten für 3D-Druck sind fast unbegrenzt, von der eigenen Schmuck-Kollektion, über die industrielle Nutzung bis hin zur Medizin. So ist bereits jetzt möglich Gesichter durch 3D-Druck wiederherzustellen.

Die folgende Grafik veranschaulicht noch einmal, warum der 3D-Druck Potential hat eine große Rolle in der Zukunft zu spielen

The_Future_of_Manufacturing_sculpteo_3D-printingQuelle: http://blog.sculpteo.com/2012/12/27/infographic-3d-printing/


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Photoshop Touch für iPhone und Android-Smartphones

Bildbearbeitungs-Software für die Hosentasche! Adobe hat jetzt mit Photoshop Touch eine Bildbearbeitungs-Software für iPhone und Android veröffentlicht.

Nachdem vor ca. einem Jahr Adobe Photoshop Touch für Tablets heraus gebracht hat, können nun auch Smartphone-Besitzer diese App nutzen. Somit ist es möglich, die eigenen Fotos unterwegs zu beschneiden, die Ausrichtung zu ändern, Farbsättigung und Belichtung einzustellen sowie verschiedene Effekte anzuwenden. Für 4,49 Euro kann man sich die App zur Bildbearbeitung für Android (ab Modell 4.0) und iPhone (ab Version4S) herunterladen.

Wer über einen kostenlosen Photoshop-Account mit 2-GByte Online-Speicherplatz verfügt, kann seine Bilder auch direkt vom Gerät aus hochladen und mit seinen Freunden teilen. Photoshop Touch erledigt zudem die Synchronisation zwischen unterschiedlichen Geräten automatisch und berücksichtigt dabei auch Auflösung und Layer. Somit kann man die Bildbearbeitung am Smartphone beginnen und später am Rechner beenden. Zudem gibt es noch einige Besonderheiten: die Scribble Selection. Dabei kann der Nutzer kann mit seinem Finger erstaunlich präzise Bereiche markieren, um diese beispielsweise auszuschneiden oder zu bearbeiten. Eine weitere Besonderheit ist das Camera-Fill-Feature. Camera Fill ermöglicht es, das Livebild der im Smartphone integrierten Kamera in eine Ebene einzufügen.

Viel Freude beim Ausprobieren!


Quelle:  www.adobe.com


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3Doodler – der erste 3D Printing Pen

Habt ihr Euch nicht schon immer mal gewünscht, einfach etwas in der Luft zu zeichnen und dann zu sehen, wie diese Zeichnung zu einem realen dreidimensionalen Objekt wird?
3Doodler ist der weltweit erste und einzige 3D Printing Pen, mit dem man in 3D zeichnen sowie drucken kann. Man kann damit ganz einfach in der Luft oder auf Oberflächen zeichnen. Lediglich Strom (110V oder 240V) aus der Steckdose ist notwendig. Somit ist es momentan die günstigste Möglichkeit in 3D zu drucken und das für jedermann.

Aber wie funktioniert das Ganze?
Dieser Wunderstift ist gerade mal 18 cm lang, 2,4 cm breit und wiegt keine 200 Gramm.
Aus dem Stift wird heiße Plastik (ASB Plastik, die auch für 3D Drucker genutzt wird) extrudiert, d.h. durch eine Drüse heraus gepresst. Dieser Kunststoff kühlt dann schnell an der Luft ab und schon ist eine stabile Struktur geformt. Am besten fängt man damit an, Objekte auf Papier zu zeichnen. Bereits nach wenigen Stunden wird es möglich sein, etwas kompliziertere Objekte zu formen. Somit bietet der 3Doodler ganz neue Möglichkeiten Objekte zu erschaffen und sich kreativ auszutoben – auch wenn man kein Künstler ist.

3Doodler

& Was kann man damit nun konkret machen?
- Standard 3D Formen und Modelle
- Schmuck, Anhänger, Ornamente
- dekorative Kunst und Kühlschrankmagnete
- Alltagsgegenstände personalisieren (Laptop- oder Smartphone-Hülle)
- oder einfach einen Mini-Eiffelturm bauen (wer nicht ganz so künstlerisch begabt ist, kann sich auch eine entsprechende Schablone unter the3Doodler.com runterladen ;-)

3Doodler_Objekte

Und wer sich jetzt immernoch fragt, wie das bitte funktionieren soll, der schaut am besten das folgende Video an:



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Ab heute neue Domainrichtlinien

Wer ist die DENIC:

Die DENIC ist eine eingetragene Genossenschaft mit Sitz in Frankfurt am Main und wurde im Dezember 1996 gegründet. Ihre Mitglieder sind Unternehmen, die für ihre Kunden Domains verwalten. Die DENIC arbeitet dabei nicht gewinnorientiert, sondern versteht sich als neutraler Not-for-Profit-Dienstleister für alle in Deutschland am Internet Interessierten. Diese Verpflichtung ist auch an zentraler Stelle im Statut der DENIC verankert und damit die Grundlage aller ihrer Aktivitäten. Unternehmen und Organisationen, die Domains für Dritte verwalten und sich ebenfalls den Prinzipien der Selbstregulierung und Dienstleistung für die Internet Community verpflichtet fühlen, sind herzlich eingeladen, die Mitgliedschaft in der DENIC eG zu erwerben.

Was ist neu:

Die DENIC eG wird die aktuellen Domainrichtlinien unter der Top-Level-Domain (TLD) .de dahingehend erweitern, dass künftig auch ein- und zweistellige Domains sowie reine Zifferndomains registriert werden können. Desweiteren werden Domains, die einem Kfz-Kennzeichen oder einer TLD entsprechen, für die Registrierung freigegeben. Das Registrierungsverfahren für die neuen Domains startet am 23. Oktober 2009 9:00 (MESZ). „Die jetzt geschaffenen Veränderungen reduzieren Restriktionen auf ein Minimum“, sagt DENIC- Vorstand Sabine Dolderer (CEO).

Für Domains gilt nun:

•    Auch ein- und zweistellige sowie reine Zifferndomains können jetzt registriert werden.
•    Domains, die einem Kfz-Kennzeichen oder einer TLD entsprechen, sind frei gegeben.
•    Erlaubte Zeichen für Domains sind die Ziffern 0 bis 9, der Bindestrich, die lateinischen Buchstaben a bis z und die weiteren Buchstaben aus der aktuell gültigen Anlage zu den Domainrichtlinien.
•    Eine Domain darf mit einem Bindestrich weder beginnen, noch enden. Auch Bindestriche an dritter und vierter Stelle der Domain sind nicht zulässig.
•    Die Mindestlänge einer Domain liegt bei einem Zeichen.
•    Die Maximallänge einer Domain beträgt 63 Zeichen (bezogen auf den Domain-ACE) – jeweils exklusive .de.


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