Farbpsychologie – Wie Farben wirken

Den folgenden Blogartikel möchten wir den verschiedenen Farben und ihrer Wirkung widmen. Jede Farbe hat eine ganz bestimmte Symbolkraft und – ob bewusst oder unbewusst – einen ganz  bestimmten Effekt auf uns. Und genau diese bestimmte Wirkung können Grafiker oder auch Hobby-Bildbearbeiter nutzen, um mit Ihrer Farbwahl eine gewisse Botschaft in Ihrem Layout zu unterstreichen. So kann dieses Wissen z.B. sehr nützlich sein in der Flyergestaltung, Plakatgestaltung oder für das Design anderer Printprodukte.

Die Wirkung der unterschiedlichen Farben ist auf eine lange Tradition in den verschiedenen Kulturen zurückzuführen. Denn was mit einzelnen Farbtönen assoziiert wird, ist von Generation zu Generation weiter getragen worden. So ist Schwarz z.B. in unseren Breitengraden die Farbe für Trauer, während in China mit der Farbe Weiß der Tod und die Trauer symbolisiert wird. Mit Gelbtönen wird Freundlichkeit, Optimismus und Wärme verbunden, weil damit die Sonne assoziiert wird. Da Grün vorherrschend in der Natur zu finden ist, steht diese Farbe für Frische und Vitalität sowie Entspannung. Nicht ohne Grund sind die meisten Wellnessbereiche in Grüntönen gehalten sowie in Weiß, da wir mit Weiß in unserer Kultur Sauberkeit und Reinheit verbinden. Mit Blau wird der Himmel und das Meer assoziiert und steht deswegen für die Ferne und Unendlichkeit sowie für die Kälte. Währenddessen steht Rot durch die Verbindung mit dem Feuer für Wärme. Deswegen ist es auch die Farbe tiefer Emotionen, von Liebe und Leidenschaft bis hin zu Wut und Hass.

  • Grau: Neutralität, Trostlosigkeit, Nüchternheit, Elend, Nachdenklichkeit, Sachlichkeit, Funktionalität, Schlichtheit, unbeteiligt
  • Gelb: Reife, Wärme, Optimismus, Vorwärtsstreben, Heiterkeit, Freundlichkeit, Veränderung, extrovertiert
  • Rot: Aktivität, Dynamik, Gefahr, Temperament, Zorn, Wärme, Leidenschaft, Eroberungswille, Tatendrang, exzentrisch
  • Orange: Freude, Spaß, Lebensbejahung, Ausgelassenheit, fanatisch, aktiv
  • Blau: Harmonie, Zufriedenheit, Ruhe, Passivität, Unendlichkeit, Sauberkeit, Hoffnung
  • Grün: Durchsetzungsvermögen, Frische, Beharrlichkeit, Entspannung, Ruhe, lebensfroh, naturverbunden
  • Violett: Selbstbezogenheit, Eitelkeit, Einsamkeit, Genügsamkeit, introvertiert, statisch
  • Braun: Sinnlichkeit: Bequemlichkeit, Anpassung, Schwere, zurückgezogen
  • Weiß: Reinheit, Sauberkeit, Ordnung, Leichtigkeit, Vollkommenheit, illusionär
  • Schwarz: Negation, Auflehnung, Undurchdringlichkeit, Trauer, Einengung, Abgeschlossenheit, Funktionalität, pessimistisch, hoffnungslos, schwer

Die folgende Abbildung gibt uns einen Überblick über die Wirkung der Farben insbesondere auf unseren Körper:

Psychologie_der_FarbenQuelle: http://www.lichtundfarbe.at


Es ist ratsam die  unterschiedlichen Wirkungen der Farben auf unseren Körper und Geist im tagtäglichen Leben zu berücksichtigen. Insbesondere bei Räumen, in denen wir uns oft aufhalten – also dem eigenen zu Hause – sollte die Farbwahl eine Rolle spielen. Wer sich noch unsicher ist, welche Farben zu den eigenen vier Wänden passen, dem hilft vielleicht die folgende Grafik:


colour Quelle: http://trustmedesigner.com

Farbpsychologie im Marketing

Natürlich macht sich auch die Werbewelt zu nutzen, dass die verschiedenen Farben bestimmte Stimmungen in uns wecken und Emotionen auslösen. Dabei werden die unterschiedlichen Wirkungen der Farben sowohl in der Farbgestaltung der Produkte wie auch im Design des eigenen Firmenlogos berücksichtigt:

Farben_und_MarkenQuelle: http://thelogocompany.net

und das auch aus gutem Grunde!
Schließlich ist die Farbe für 85% der Kunden ein ausschlaggebendes Kriterium für den Kauf eines bestimmtes Produktes. Zudem lassen sich auch anhand der Farben verschiedene Kundengruppen mitsamt Käuferverhalten einteilen, wie in folgender Infografik zu sehen:

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Damit ihr aber nicht nur wisst, wie einzelne Farben wirken, werden wir im nächsten Artikel darüber schreiben, Welche Farben zusammen passen. Dabei können sie sich sowohl harmonisch ergänzen wie auch kontrastreiche Gegensätze symbolisieren. Mit diesem Know-How könnt ihr dann vielleicht sogar Eure eigenen Flyer, Plakate oder Aufkleber designen.
Also Mut zur Farbe! :-)
Wer sich darüber hinaus über aktuelle Trends, Neuigkeiten und Entwicklungen aus dem Bereich Farbe informieren möchte, kann sich jetzt unter http://www.pantoneview.com/ für einen kostenfreien 30-Tage Test-Account anmelden. Neben einer umfassenden Farbberatung und Marktvalidierung von Farbtrends informiert das Portal über auch über psychologische Hintergründe von Farbtrends.


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Flyergestaltung Step by Step

Was bereits als Flugblatt seit dem 15. Jahrhundert existiert, ist in der heutigen Werbewelt als Flyer gar nicht mehr wegzudenken. Flyer sind günstig zu produzieren, individuell und vielseitig zu gestalten und lassen sich für fast jeden Zweck nutzen. Ob man ein Konzert ankündigen möchte oder ein neues Produkt bewerben will, überall werden diese Werbemittel eingesetzt. Damit Flyer aber auch den gewünschten Effekt erzielen, sind ein paar grundlegende Überlegungen im Voraus notwendig. Vor allem ein ansprechendes Design ist für den Erfolg maßgeblich. Was insbesondere bei der Flyergestaltung zu beachten ist, wird der folgende Blogartikel verraten.

Flyer sind ein- oder beidseitig bedruckt und in fast allen DIN- und Sonderformaten denkbar. Gefaltete Flyer (auch Folder genannt) sind besonders in DIN-A-4 beliebt. Die gängigen Falzmöglichkeiten sind u.a. Einbruchfalz, Fensterfalz, Wickelfalz, Altarfalz sowie der Zickzackfalz (auch Leporello genannt).

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Step 1: Das Konzept
Egal, ob für eigene Zwecke oder im Auftrag, der erste Schritt der Flyer-Produktion ist das Konzept. Die Stichworte lauten hier: Adressat, Anlass, zeitlicher Rahmen, vorhandenes und zu recherchierendes Material, Maße des Endproduktes sowie Druckauftrag erstellen und die Verteilung organisieren. Somit steht das Grundgerüst, das anhand der nächsten Fragen konkretisiert werden kann.

Fünf wichtige Fragen für das Konzept

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1. Wer soll den Flyer lesen?
2. Was wollen die Leser?
3. Was wollen Sie von den Lesern?
4. Was genau wird angeboten?
5. Welche Argumente können die Leser überzeugen?

Umso genauer diese Fragen beantwortet werden, umso höher ist der wahrscheinliche Erfolg des Flyers bzw. der damit verbundenen Aktion.

Step 2: Die Gestaltung
Wenn das Konzept als theoretisches Grundgerüst steht, kann praktisch gestaltet werden. Man muss kein Grafiker sein, um sich seinen eigenen Flyer zu designen. Mit einem Computer, entsprechender Software, etwas Geduld und Experimentierfreude kann man auch ohne Profis zu guten Ergebnissen kommen. Ganz wichtig ist, dass der Flyer klar und übersichtlich gestaltet wird. Neugier wecken lautet die Devise auf der Vorderseite. Eine kreative Grafik (als TIF, EPS oder PDF) steigert häufig die Aufmerksamkeit ebenso wie eine interessante Farbgestaltung. Beim Stichwort Farbe ist anzumerken: Bitte verwendet nur CMYK-Farben und keine RGB-Farben. CMYK sind Druckfarben und RGB Bildschirmfarben (siehe Blogartikel: CMYX und RGB – Erklärung des Farbmodus). Auf der Rückseite sollten Firmenlogo und Adresse, evtl. mit Anfahrtsskizze oder Antwortcoupon, die Kontaktaufnahme anregen. Bei Faltblättern ist weiterhin die erste rechte Innenseite wichtig, weil der Blick automatisch zuerst hier landet. Kurz und knapp sollte hier die eigentliche Botschaft formuliert sein, am besten mit Bild und Text. Es sollten gut lesbare Schriften mit 10-12-Punkt verwendet werden, das gilt besonders für den Grundtext. Bitte verwendet auch nicht zu viel Text und vermischt nicht zu viele Schriftarten. Das Layout sollte übersichtlich und locker sein. Weniger ist mehr ist hier das Motto! Damit alles gut erkennbar ist, sollte eine Auflösung von mindestens 400 dpi gewählt werden. Am besten ist es, wenn ihr gleich zu Beginn die richtigen Pixel einstellt. Ein nachträgliches Hochrechnen bringt meist ungenaue Ergebnisse. Außerdem ist an eine Beschnittzugabe zu denken. Diese Beschnittzugabe wird nach dem Druck weggeschnitten und dient als Spielraum bei etwaigen Schneide- und Verarbeitungsdifferenzen (bis ca. 1 mm). Alle randabfallenden Elemente (Hintergrundflächen, Bilder, Texte) müssen in diesen zusätzlichen Bereich hineinragen. Falls ihr mit Photoshop layoutet, muss der Beschnitt zur Seitengröße hinzugefügt werden.

Step 3: Die Produktion
Wenn die inhaltliche und grafische Gestaltung Eures Flyers abgeschlossen ist, kann es an die Produktion gehen. Aufkommende Fragen sind hier welches Format, welches Papier und welche zusätzliche Optionen gewählt werden sollen. All das hängt vorrangig vom Konzept des Flyers ab, welche Adressaten wie erreichet werden sollen. Wenn ihr den Versand per Post plant, so ist das Papiergewicht aufgrund der Portokosten entscheidend. Soll der Flyer dagegen an Passanten verteilt werden, kann eine schützende Veredelung sinnvoll sein, etwa mit Lack oder Folienkaschierung. Entscheidend ist in jedem Fall der finanzielle Rahmen, der für die Produktion zur Verfügung steht.
Wenn ihr ein geringes Budget zur Verfügung hat, aber trotzdem höchste Druckqualität erwartet, dann empfehlen wir unser aktuelles Angebot: Sponsoring Flyer ab 1,- Euro. Dazu müsst ihr nur im Bestellvorgang den Gutscheincode W4R16MCN eingeben und der Verkaufspreis reduziert sich automatisch um 19,11 Euro. Wenn ihr also 500 Sponsoring Flyer in DIN A6 bestellt, so bezahlt ihr statt 20,11 Euro nur 1,- Euro!!!

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Bei weiteren Fragen rund um das Thema Flyerproduktion und Druck steht das Discountdruck-Team auch gerne telefonisch, per e-mail oder via Facebook mit Rat und Tat zur Verfügung.


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Wollt ihr Fotograf werden? – Unterschiede zwischen Hobby und Beruf

Wer gerne in der Freizeit fotografiert, hat bestimmt mindestens 1 x darüber nachgedacht, wie es wäre, wenn man sein Hobby zum Beruf machen könnte. Und zugegeben, zuerst einmal klingt die Idee auch sehr verlockend jeden Tag fotografieren zu können und dafür auch noch bezahlt zu werden. Allerdings ist es nicht zu unterschätzen, was es heißt, ein professioneller Fotograf zu sein. Welche Tücken das u.a. mit sich bringt und welche Unterschiede zum Hobby-Fotografen bestehen, zeigt folgende Infografik:

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3D-Druck – Die neue Revolution?

Derzeit sieht es so aus, als könne 3D-Druck die Produktionstechnologie des 21. Jahrhunderts werden. Eine im Auftrag des IT-Branchenverbands Bitkom durchgeführte repräsentative Umfrage hat ergeben, dass 81 Prozent aller ITK-Unternehmen damit rechnen, dass 3D-Drucker bestimmte Wirtschaftszweige nachhaltig beeinflussen werden (vgl. Gutenberg Blog: 3D-Drucker – die Zukunft?). Es ist eine relativ neue Technologie. Experten gehen davon aus, dass sie im Laufe der nächsten Jahre noch erheblich weiterentwickelt und dadurch besser, günstiger und vielfältiger einsetzbar wird. Zukunftsvisionen reichen vom kleinen dreidimensionalen Drucker auf dem Schreibtisch bis hin zu Anlagen, die ein ganzes Haus „drucken“ können.

Die 3D-Technologie ist aus mehreren Gründen so vielversprechend:

  1. Der 3D-Druck macht die individuelle Produktion bezahlbar. Der menschliche Individualismus und der Wunsch, einmalig zu sein, nehmen zu. Menschen wollen ihre Individualität durch die Dinge zeigen, die sie benutzen oder tragen. Der 3D-Druck bietet die Möglichkeit, individualisierte Produkte fast so günstig herzustellen wie in der traditionellen Massenfertigung.
  2. Der Bedarf an Kreativität und Produktentwicklung wächst. In einer sich immer rascher verändernden Welt muss auch die Produktentwicklung schneller werden. Mit 3D-Druck können Ideen leichter ausprobiert werden, indem man Prototypen druckt und testet, bevor der nächste Entwicklungsschritt folgt.
  3. Die 3D-Technologie ermöglicht eine Just-in-Time-Produktion, die Ressourcen schont. In Anbetracht einer wachsenden Bedeutung von Nachhaltigkeit kann das nur positiv sein.
  4. Die Einsatzmöglichkeiten für 3D-Druck sind fast unbegrenzt, von der eigenen Schmuck-Kollektion, über die industrielle Nutzung bis hin zur Medizin. So ist bereits jetzt möglich Gesichter durch 3D-Druck wiederherzustellen.

Die folgende Grafik veranschaulicht noch einmal, warum der 3D-Druck Potential hat eine große Rolle in der Zukunft zu spielen

The_Future_of_Manufacturing_sculpteo_3D-printingQuelle: http://blog.sculpteo.com/2012/12/27/infographic-3d-printing/


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Briefbogen richtig gestalten

Alles Neue macht der Mai! Und was wäre da passender als seine Geschäftsausstattung mit neuen Briefbögen zu versehen. Auch wenn heutzutage vieles Online passiert, ist der gute alte Brief im Geschäftsleben nach wie vor unentbehrlich. Neben dem Inhalt ist natürlich die Gestaltung des Briefes besonders wichtig. Der erste Eindruck zählt bekanntermaßen und dabei kann hochwertiges Briefpapier mit entsprechendem Layout sehr nützlich sein. Was bei der Gestaltung des eigenen Briefbogens zu beachten ist, wird nun der folgende Artikel verraten.

Briefbogen im Corporate Design
Wenn ein Unternehmen mit seinem Briefbogen etwas aussagen möchte, sollte der individuellen Gestaltung natürlich Beachtung geschenkt werden. Viele Unternehmen nutzen deswegen einen individuell gestalteten Briefbogen, der auf ihr Corporate Design angepasst ist. Das Corporate Design umfasst die visuelle Darstellung eines Unternehmens nach innen und nach außen. Dazu zählt z.B. ein eigenes Logo mit einem bestimmten Schriftzug und entsprechender Farbwahl. Durch ein einheitliches und individuelles Design erhält das Unternehmen schließlich einen bestimmten Wiedererkennungswert, mit dem es sich von der Konkurrenz unterscheiden lässt. Zu einem professionellen Corporate Design zählen sowohl eine tadellose Typografie wie auch ein versiertes Design. Die Gestaltung des eigenen Firmenlogos z.B. sollte dabei keinem Zufall überlassen werden. Es ist zwar möglich einen Geschäftsbrief innerhalb weniger Sekunden mittels einer Vorlage zu erstellen, allerdings ist hier die Frage, ob die gewünschte Wirkung damit erzielt werden kann. Die Zeit -und Kostenersparnis steht dabei oft in keinem Verhältnis. Daher ist es ratsam für das Corporate Design professionelle Grafiker zu beauftragen.

DIN NORM 5008
Nach der Festlegung des Corporate Designs, ist es zur Gestaltung des eigenen Briefbogens wichtig zu wissen, welche Elemente zu einem Brief gehören. Hierbei ist die Anordnung von Zahlen, Ziffern, Telefon- und Postfachnummern sowie Adressangaben zu beachten. Ganz detailliert ist das in der 2001 verfassten DIN-Norm 5008 “Schreib- und Gestaltungsregeln für die Textverarbeitung” zu finden:

  1. Zeilen beginnen an der Fluchtlinie, 2,5 cm vom linken Blattrand entfernt. Die einzelnen Absätze des Briefes werden jeweils durch eine Leerzeile voneinander getrennt.
  2. Der klein gedruckte Absender über dem Anschriftenfeld („Rücksendeangabe“) enthält die Adresse gegebenenfalls in verkürzter Form. Bei normgerechter Platzierung und entsprechender Faltung des Briefblattes passt auch diese Zeile in das Fenster einer Fensterbriefhülle.
  3. Das EDV-gerechte Anschriftenfeld ist 9-zeilig nach internationaler Normung aufgebaut: 3 Zeilen für die Zusatz- und Vermerkzone (ZVZ), 6 Zeilen für die Anschriftzone (AZ). Die obere Zeile bzw. Zeile 3 (in der Vermerkzone wird von unten nach oben gezählt) steht bei einem Briefkopf nach Form A ca. 3,4 cm unterhalb des oberen Blattrandes. Leerzeilen innerhalb der Anschrift sind nicht vorgesehen. Alle Zusätze stehen unmittelbar über der Empfängeradresse, die grundsätzlich in der 4. Zeile beginnt. Bei Auslandsanschriften werden Bestimmungsort und Land in Großbuchstaben geschrieben. Soll zusätzlich zum Bestimmungsort ein Ortsteil angegeben werden, wird dieser über der Straße eingeschoben (siehe auch Infobroschüre der Post vom 1. Juli 2006).
    • 3. ZVZ – z. B. elektronische Freimachungsvermerke
    • 2. ZVZ – z. B. Vorausverfügung Nicht nachsenden!
    • 1. ZVZ – z. B. Einschreiben / Recommandé
    • 1. AZ – Firma (= Name des Unternehmens)
    • 2. AZ – Anrede, ggf. Berufs- oder Amtsbezeichnungen
    • 3. AZ – ggf. Akademische Grade (z. B. Dr., Dipl.-Ing., Dipl.-Hdl.), Name
    • 4. AZ – Straße/Hausnummer (ggf. // App.-Nr.) oder Postfach
    • 5. AZ – Postleitzahl und Bestimmungsort
    • 6. AZ – (LAND)
  4. Die Bezugszeichenzeile enthält die Bezugszeichen des Absenders, also Angaben zum bisherigen Schriftverkehr, die Durchwahlnummer, den Namen der Sachbearbeiterin oder des Sachbearbeiters, das Datum und gegebenenfalls Diktatzeichen (z. B. fan8-cc). Das Datum wird numerisch 2006-06-07 (JJJJ-MM-TT) oder alphanumerisch 7. Juni 2006 geschrieben (Datumsformat nach ISO 8601). Die Angaben werden unter die vorgedruckten Leitwörter geschrieben. – Alternativ zur Bezugszeichenzeile steht vielfach rechts neben dem Anschriftfeld ein Informationsblock.
  5. In einer Kommunikationszeile rechts neben der letzten Zeile des Anschriftfelds können z. B. Telefonnummer und/oder Faxnummer stehen. Die E-Mail-Adressierung, die Bankverbindung(en) mit Bankleitzahl und IBAN und weitere wichtige Geschäftsangaben – wie z. B. Handelsregistereintragung und Umsatzsteuer-Identifikation-Nummer – werden normalerweise in der Fußzeile des Schreibens angegeben.
  6. Der Betreff in Form einer stichwortartigen Inhaltsangabe beginnt an der Fluchtlinie, wird nicht unterstrichen und endet ohne Punkt. Er kann durch Fettschrift und/oder Farbe hervorgehoben werden. Das Wort Betreff selbst wird nicht mehr geschrieben. Unter dem Betreff bleiben zwei Zeilen frei.
  7. Die Anrede ist mit einer Leerzeile vom folgenden Text abzusetzen.
  8. Der Text wird mit Zeilenabstand 1 (einzeilig) geschrieben und durch Leerzeilen gegliedert.
  9. Der Gruß beginnt an der Fluchtlinie und wird durch eine Leerzeile vom Text abgetrennt.
  10. Nach der Grußformel folgt mit einer Leerzeile Abstand die Bezeichnung des Unternehmens bzw. der Behörde.
  11. Der Abstand für die maschinenschriftliche Unterzeichnerangabe(n) richtet sich in der Praxis nach der Notwendigkeit. Die Muster der DIN 5008 zeigen einen Abstand von drei Leerzeilen.
  12. Anlagen- und Verteilvermerk werden durch eine Leerzeile abgetrennt unter den Unterzeichnernamen oder mit einer Leerzeile Abstand vom Text rechts (bei 125 mm von der linken Blattkante) neben den Grußteil geschrieben.

Nach der ganzen Theorie hier nun ein Beispiel eines Geschäftsbriefes nach DIN 5008:

briefbogen-A.DD.neu

Dabei ist die DIN Norm mehr als Orientierung gedacht und die Verwendung je nach Geschäftsfeld mehr oder weniger dringend einzuhalten. Bei Behörden ist die Verwendung der DIN Norm Pflicht, während bei kreativen Berufsfeldern die individuelle Note umso wichtiger ist.

Die richtige Papierwahl

Sind die Briefbogen nach DIN- oder seiner eigenen Norm gestaltet, sollte das Design auf entsprechendem Papier zur Wirkung kommen. Dabei bietet Discountdruck von Recyclingpapier über Design Offset hochwertiges Papier für jeden Anlass. Falls Ihr noch nicht wisst, welches Papier am besten geeignet ist, empfehlen wir unser kostenfreies Druckmusterbuch. In der Mappe findet Ihr die beliebtesten Papiere, die wir als Top-Papiere innerhalb der Produktübersicht auf unserer Homepage anbieten. Die Auswahl der beinhalteten Papiere reicht von Naturpapieren, über Bilderdruckpapieren, bis hin zu Aufkleberkonstruktionen  und Großformatmaterialien.  Zu beachten ist allerdings, dass bei der Wahl des Papieres für Briefbogen und Umschlag das Gewicht von 20 Gramm als Portogrenze für den Standardbrief die Versendung eines Standardbriefes nicht überschritten wird.


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