Grundbegriffe aus der Typografie

Typografiefachbegriffe:

Auch wenn das passende Layoutprogramm auf dem Rechner ist, stellen sich bei der Gestaltung von eigenen Visitenkarten, Briefbögen oder Flyern manche Fragen zu Begriffen die man öfter liest, aber nichts damit anfangen kann. Um Ihnen aus dem Begriffsdschungel der Typografiefachbegriffe zu helfen, haben wir von DISCOUNTDRUCK einige zusammen gesucht und wollen diese in unserem heutigen Block näher erläutern.

Punze: Unter dem Begriff Punze versteht man den Innenraum eines Zeichens – zum Beispiel beim Buchstaben a“, aber auch beim „o oder „e. Das gilt nicht nur für vollständig umschlossene Räume, sondern auch für offene, wie zum Beispiel für den unteren Raum beim „A“. Punzen sind nicht druckend. Der Name lässt sich vom Werkzeug ableiten: Die Punzen wurden früher mit Stanzbeiteln ausgeschlagen. Im Englischen wird es übersetzt mit „to punch“.

Dickte: Die Breite eines Schriftkegels wird als Dickte bezeichnet und wir im Englischen sie „width“ übersetzt. Die Dickte umfasst die Breite des Zeichens selbst, sowie das Fleisch vor und hinter dem Zeichen. Schriften, bei denen jedes Zeichen dieselbe Dickte besitzt, nennt man dicktengleich.

Kegelgröße: Die Höhe des Schriftkegels wird als Kegelgröße bezeichnet. Sie ist so ausgelegt, dass sich die Buchstaben zweier Zeilen an den Ober- und Unterlängen nicht berühren. Auf dem Bildschirm entspricht die Schriftgröße der Kegelgröße.

Serifen: Der Begriff Serife steht im Französischen für „Füßchen“. Denn als geschwungene oder rechteckige An-, Ab- und Endstriche einer Schrift werden Serifen bezeichnet.

Fleisch: Der freie Raum um das Schriftzeichen herum wird als Fleisch bezeichnet, denn ohne das Fleisch würden sich zwei benachbarte Zeichen berühren. Das Fleisch ist nicht druckend und je größer es ist, desto weniger wird der Schriftkegel ausgenutzt.


 
 

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