Französische Renaissance-Antiqua

Einleitung:

In elf zusammenhängenden Blogs stellen wir Ihnen jeden Dienstag, eine nach DIN 16518 klassifizierten  Druckschriften vor. Seit 1964 existiert die Schriftklassifikation DIN 16518 und wurde vom Deutschen Institut für Normung e.V. für den materiellen Schriftsatz festgelegt und von Schriftkünstlern entwickelt. Nach der entsprechenden festgelegten Reihenfolge schreiben wir heute über die Französische Renaissance-Antiqua.

Französische Renaissance-Antiqua:

Die Schriften dieser Gruppe gehen auf französische Schriften des 16. Jahrhunderts zurück. Gegenüber der Venezianischen Renaissance-Antiqua zeigen hier die Strichdicken stärkere Modulationen und die Serifen sind zum Schaft hin gekehlt. Die Ansätze und Endstriche der Minuskeln sind schräg. Das Auge beim „e“ ist relativ klein, wie auch der Bauch des „a“. Beispiel dieser Schriftgruppe sind die Goudy Mediäval, Caslon, Bembo, Palatino und Garamond.


 
 

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